Pflegetipps 
 Die ersten Schritte, wenn Sie eine Pflanze erstanden haben:    •  Die Pflanzen, welche Sie bei mir erstehen sind Jungpflanzen und erst wenige Wochen alt. Entsprechend sind sie empfindlich was  Witterungseinflüsse anbelangt. Lassen Sie die Pflanze nach Erhalt erst mal akklimatisieren. Stellen Sie die Pflanze zuerst nur eine halbe bis  maximal eine ganze Stunde pro Tag in die Sonne. Nach 3-4 mal sollte die Pflanze soweit abgehärtet sein, dass Sie sie permanent in der Sonne  stehen lassen können.     •   Sollte es in den Nächten unter 6°C werden, so decken Sie die Pflanzen mit einer Folie oder notfalls mit einem Tuch vorsichtig ab. Wenn Sie die  Pflanze in einem Topf halten, so können Sie diese auch über Nacht in die Wohnung nehmen.     •   Die Pflanze kann in 1-2 Wochen nach Erhalt umgetopft werden. Sie können die Pflanze direkt in den End-Topf respektive ins Beet setzen.  Je grösser der Topf, desto grösser ist in der Regel der Ertrag! Optimal ist Gemüseerde oder Sie mischen etwas Kompost unter die vorhandene  Erde. Achten Sie darauf, dass das Wasser abfliessen kann und keine Staunässe im Topf entsteht.    •   Chilis und Peperonis sind kräftezehrende Pflanzen, düngen Sie ab und zu. So bleibt ihre Pflanze vor Mangelerscheinungen verschont und hat  genug Nährstoffe um weitere Früchte zu bilden.     •  Die Giessabstände passen Sie dem Bedarf der Pflanze an. Lassen Sie die Erde vor jedem neuen Giessen etwas durch trocknen. Achtung, im  Hochsommer kann es vorkommen, dass fast täglich gegossen werden muss!    •  Chili verlangen einen hellen und warmen Standort. Direkte Sonne ist ideal. Passen Sie jedoch auf, je mehr Sonne desto mehr Wasser braucht  Ihre Pflanze. Giessen Sie jeweils am besten morgens oder abends. Gerade die Chilli der Gruppe Capsium chinense mag sehr gerne warme  Wurzeln, entsprechend lohnt es sich diese Sorte in Töpfen zu halten, da sich dadurch die Erde schneller erwärmt. Eine Ausnahme bildet die  Gruppe der Capsium pubescens, diese mag es lieber halbschattig und auch etwas kühler, jedoch gilt auch hier die 6°C-Regel!     •   Sollte es dazu kommen, dass die Pflanze nach Erhalt allfällige Blüten oder sogar einzelne Blätter verliert - dann keine Panik! Dies ist nicht  weiter problematisch. Die Pflanze befindet sich noch in einem frühen Stadium, da ist gelegentlicher Blütenabwurf sowie der Verlust der  unteren Blätter normal.     •   Ertrag und Grösse der Pflanze sind abhängig von diversen Faktoren. Je grösser der Topf, desto grösser die Pflanze und in der Regel auch der  Ertrag. Ein hoher Ertrag setzt jedoch auch eine optimale Licht- und Nährstoffversorgung voraus. Haben Sie ein Gewächshaus, so probieren Sie  doch mal, Ihre Chili damit zu unterstützen. Sie werden merken, dass je nach Chili-Art ihr Gewächshaus schnell zugewachsen sein wird. Im  Herbst werden Sie sich kaum mehr retten können vor den Mengen an Chilis.   •  Die Chilis sind geerntet, was nun? Im Internet sind diverse Anleitungen für Rezepte mit Chilis, Saucen, Gewürzmischungen und  Konservierungsmethoden zu finden. Entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Chiliverarbeitung. Können Sie ihre Chilis nicht alle auf  einmal verarbeiten, so frieren Sie diese einfach ein. Dazu die Chilis in einem gut verschossenem Plastikbeutel ins Gefrierfach legen. Sie behalten sowohl  ihre Schärfe wie auch ihren Geschmack für ca. 8-10 Monate. Nach dem Auftauen lohnt sich ein schnelles Verarbeiten, da die Früchte zusammenfallen. Dies kommt daher, dass beim Gefriervorgang die Einsnadeln die Zellwände durchstechen und dadurch die Chili die ‘Spannung’ verliert. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Qualität.
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